Die Kopfhörerkette, das Messinstrument. Ein Erfahrungsbericht

  • Die Kopfhörerkette, das Messinstrument


    Ein Erfahrungsbericht


    Kopfhörerverstärker Audiovalve Solaris
    Kopfhörersystem Hifiman Susvara
    Kopfhörerkabel Cardas Clear



    Solaris C.stefaner.jpg


    Abbildung:


    Audiovalve Solaris Hifiman Susvara, Magnetostat, offen, am Cardas Clear (rechts)

    Stax SR-L700, Elektrostat, offen, am Stax SRE-925 (links)

    Fostex TH-900, dynamisch, geschlossen, fixes Kabel (hinten)


    © Christof Stefaner, Dezember 2018

    Druck oder sonstige Verwendung dieser Publikation, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Autors.



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    Liebe Kopfhörerenthusiasten, liebe Freunde des guten Klangs!


    Eine Kopfhörerkette bietet viele Vorteile und ist nicht selten die letzte Instanz, um die Qualität einer Aufnahme zu beurteilen, insbesondere wenn es darum geht, letzte Details zu identifizieren. Es ist also nicht besonders weit hergeholt, wenn ich behaupte, dass diese für viele Musikliebhaber ein erstes Messinstrument darstellt, das man zur Hand nimmt. Nie entsprach dies für mich mehr der Wahrheit als mit dieser Kombination, über die ich hier berichten möchte.


    Ich bin nun also in der glücklichen Lage, Besitzer einer der für mich besten Kopfhörerketten der Welt zu sein. Weil diese selbst für den durchschnittlichen Audiophilen nicht völlig unerschwinglich ist, möchte ich empfehlen, sich diese Komponenten einmal näher anzusehen und bei Gelegenheit probezuhören. Ich hoffe, dass einige essentielle Details aus meinen Erfahrungen im bisherigen Umgang mit dieser Kette auch für andere Liebhaber des guten Klangs via Kopfhörer nützlich sind.


    Dieser Hörbericht reduziert sich bezüglich Audiovalve Solaris auf die Nutzung als Kopfhörerverstärker, darüber hinaus ist das Gerät in der Lage, als eigenständiger Vor- oder gar Vollverstärker zu fungieren, sofern die Lautsprecher einen sehr hohen Wirkungsgrad besitzen. Eine Phonoplatine (MM) ist fest verbaut, ein DAC-Modul optional gegen Aufpreis erhältlich.


    PROLOG:


    Warum Hifiman Susvara und Audivalva Solaris, wie kam es dazu?


    Eigentlich hatte ich mit dem Thema Kopfhörer schon vor einigen Jahren abgeschlossen, als ich mir eher zufällig meinen langjährigen Wunsch nach einem höchstwertigen Stax Kopfhörerset erfüllen konnte, quasi als sehr günstige Dreingabe auf eine mittelgrosse Investition in mein Equipment. Und obwohl dieses Stax Set nun einen grossen Teil meiner Bedürfnisse völlig befriedigend abdecken konnte, speziell den Bereich jedweder Art von Kammermusik, war mir bewusst, dass es in anderen Bereichen doch besser geht, wie mir meine eigenen dynamischen Mitbewerber aufzeigten. Wie üblich, begann es mit latenter Unruhe, zusätzliche Bewegung kam ins Spiel, als ich merkte, dass es einen Verstärker gibt, der sowohl dynamische als auch elektrostatische Kopfhörer bedienen kann, das war für mich ein Novum. Also, Punkt Eins, der Audiovalve Solaris war identifiziert.


    Punkt Zwei. Ein Kopfhörer Made in China. Das hatte ich noch vor wenigen Jahren eigentlich ausgeschlossen, und ich will hier die Politik mal nicht ins Rampenlicht rücken, denn man müsste sonst den halben Globus ins Visier nehmen, und womöglich sein eigenes Konsumverhalten noch gründlicher durchleuchten. Made in Europe wäre mir also schon Recht gewesen, aber das trifft ja wenigstens auf den Verstärker zu. Wenn man die Geschichten der beiden Hersteller dann näher betrachtet, wird irgendwann transparent, dass hier zwei Einzelkämpfer ihrer Leidenschaft nachgehen. So verkehrt ist die Welt also wohl doch nicht, es passt zusammen, was zusammen gehört. Und in Sachen Musik und Kultur ist Weltoffenheit glücklicherweise schon lange gängige Praxis, das kann uns Musikliebhabern nur gut und billig sein. Daher ist das für mich nun völlig in Ordnung, wobei der Garantiefall mit dem Weg über China zu Dr. Fang Bian hoffentlich nie eintreten wird, Welthandel hin oder her. Und Herrn Helmut Becker von Audiovalve wünsche ich nach Jahrzehnten unermüdlicher Entwicklung noch ein langes Leben für einen aufmerksamen Kundenservice!


    Was meine eigene Erfahrung betrifft, so hatte ich neben der zuvor erwähnten Stax Kombination etliche dynamische Kopfhörer und entsprechende Verstärker in Betrieb. Darunter waren auch einige Röhrengeräte, die eine fröhliche Spielwiese für das Ausprobieren diverser NOS Röhren darstellten. Damit ist es bei Stax und Audiovalve Verstärkern glücklicherweise vorbei, wir dürfen uns wieder auf die Musik konzentrieren. Zusätzlich hatte ich im Lautsprecherbau alle erdenklichen Wandlertypen in Besitz, von Magnetostaten, Bändchen, dynamischen Treibern bis hin zum Manger Schallwandler, welche von verschiedensten Röhren- oder Transistorverstärkern angetrieben wurden. Mir sind also praktische sowie klangliche Vor- und Nachteile unterschiedlicher Prinzipien im täglichen Betrieb hinlänglich bekannt. Vor diesem Hintergrund habe ich mich mit Hilfe vieler nützlicher Beiträge aus einschlägigen Foren immer wieder auf Entdeckungsreise gemacht, was der aktuelle Markt an interessanten Entwicklungen hergibt. Insbesondere der Kopfhörersektor hat bekanntlich in den letzten Jahren geradezu erstaunlich aufgeholt, und wir verdanken diesem Umstand nun diesen Bericht.


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    OPTIK und VERARBEITUNG:


    Da stehen die Teile also endlich seit einer Weile bei mir zu Hause. Um Platz für den Solaris zu schaffen, der ein stattliches Gerät darstellt, musste die Plattenwaschmaschine vom Board weichen, schade drum, aber nicht zu ändern. Das Design des Solaris hat mir eine geschmackliche Wende aufgezwungen, die mir noch zu schaffen macht. Schwarz und Chrom im Stahlblechgehäuse in Kombination mit Acryl, das hatte ich vor zwanzig Jahren schon mal. Heute sind auf meinem Rack eigentlich klassisch gebürstete Alufronten angesagt, das zieht sich konsequent durch, obwohl alle Geräte von unterschiedlichen Herstellern stammen. Ja, hilft nichts, da muss ich jetzt durch, der Solaris ist in seiner soliden Qualität wenigstens so anders, dass es schon fast wieder passt.


    Die Verarbeitungsqualität des Solaris Verstärkers ist zusammengefasst sehr gut. Ein anderes, höher greifendes Adjektiv möchte ich mit meinen zugegeben über die Zeit gewachsenen Ansprüchen nicht bemühen. Die Passform ist ausgezeichnet, und das Anschlussterminal, schon das erste, wirklich entscheidende Kriterium, ist von bester Qualität. Der Aufbau der Platinen und die verwendeten Bauteile sind sehr ordentlich, nur vom Standard eines Brinkmann sind wir hier noch eine gute Meile entfernt, natürlich auch preislich, daher kann man auch das unter sehr gut abhaken. Sehr gefallen hat mir insbesondere die Aufhängung des Ringkerntrafos seitlich am Gehäuse, und das ganze Teil steht einfach sehr solide auf diesen superstabilen Füssen. Es gibt ein paar Dinge, die man verbessern kann, so sind bspw. noch ein paar Unregelmässigkeiten bei der Verchromung des Lautstärkestellers unangenehm zu erfühlen, obwohl nicht zu sehen. Über die neue, schwarze Staxbuchse hatte ich bereits ein Zwiegespräch mit Hr. Becker persönlich ob der Optik und Qualität im Detail, das geht besser. Die dämpfenden Einlagen an allen Ecken mit ihren klebrigen Rändern sind echte Staubfänger. Dagegen kann ich die Möglichkeit der fernbedienbaren Lautstärkeregelung gar nicht genug loben, hier wird das übliche Alps Poti bemüht, was soweit o.k. ist. Qualitativ ist es nicht das Ende der Fahnenstange, andere Massnahmen, wie bspw. eine Regelung über Relais, wären aber nochmals deutlich aufwendiger und auch kostspieliger. Gelegentlich ist im Betrieb des Potis ein Kratzen zu hören, und die Intervalle der Fernbedienung sind leider zu grob, da wollte ich nicht selten eine Lautstärkestufe dazwischen finden. Ausgesprochen dankbar bin ich für den Balanceregler, der für mich eine grundlegende Bedingung zum Kauf war. Also, zusammengefasst ist der Solaris bezüglich seines Aufbaus ein solides Teil, in dem gehörig Hirnschmalz steckt. Zu den elektrischen Schaltungen kann ich nur meine praktischen Erfahrungen als weiteren Kommentar hinzufügen.


    Der Funktionsumfang des Solaris ist konkurrenzlos, das wurde bereits in professionellen Testberichten mehrfach angesprochen, und ich kann mich dem als Besitzer völlig unterschiedlicher Kopfhörer nur anschliessen. Für jeden meiner Kopfhörer, die unten gelistet sind, habe ich eine Einstellung gefunden, die völlig ohne jedes Grundrauschen arbeitet. Also Musik vor schwarzem Hintergrund, genau so, wie man sich das wünscht. Und das klappt bis in höchste Lautstärkebereiche, die ich persönlich nie aufsuche. Das habe ich bei einem Röhrengerät in dieser Qualität noch nicht erlebt, und es sind hier ja ganze acht Röhren verbaut, das ist wirklich grandios. Die Möglichkeit zum Betrieb als Vor- oder gar Vollverstärker würde ich unmittelbar in Erwägung ziehen, wenn ich nicht schon entsprechend ausgerüstet wäre. Und insbesondere nicht unerwähnt darf natürlich die automatische Ruhestromregelung aller Röhren bleiben, die auch für mich ein ganz wesentliches Feature für den problemlosen Dauerbetrieb darstellt. Also zusammengefasst, im universellen Alltag macht dem Solaris keiner was vor, das ist schon herausragend. Die optische Integration des Hifiman Susvara war dagegen ein Klacks, haha! Und der Tragekomfort des Susvara ist das Beste, das ich bislang von einem Kopfhörer erwarten durfte. Sitzend oder liegend ist gleichermassen völlig befriedigend, der Verstellmechanismus und das Kopfband sind ergonomisch einfach und blitzsauber gelöst. Das Gehäuse des Susvara erzeugt vergleichsweise geringfügige Mikrofonie, selbst liegend am Sofa ist das kein grosses Thema, speziell zusammen mit dem Cardas Clear kann man das Thema dann gleich vorweg abhaken. Da habe ich schon ganz andere Effekte von Schalen, Bügeln oder Kabelverbindungen erlebt. Im Detail und unter dem Aspekt des sehr hohen Preises darf ich aber dennoch zwei Punkte an den Mann bringen, damit nicht nur am Solaris ein Anflug von Kritik haften bleibt, das ist nur gerecht. Was etwas schwerer wiegt, ist die Anschlussbuchse für die Miniklinke am Hörer, welche auf einer Seite sauber rechtwinkelig gebaut ist, auf der anderen Muschel aber in einem leicht abstehenden Winkel, das ist zumindest unschön. Und als zweiten Punkt möchte ich eines der beiden Pads anführen, welches nicht so sonderlich perfekt verarbeitet ist, aber hier handelt es sich letztendlich um ein Verschleissteil, die Ersatzteilpreisliste steht noch aus. Und für die absoluten Pedanten unter uns: die beiden gravierten Hifiman Schriftzüge am Aussengitter sind zudem nicht penibel in der Höhe zentriert. Wie gesagt, gerecht ist gerecht.


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    KLANG:


    Einspielen. Wer meint, es ginge ohne, der irrt. Der Susvara benötigt 200 Stunden im Minimum (mit Einbrennsignal auf CD), um auf geschätzte 90 Prozent zu kommen. Das Cardas Clear Kopfhörerkabel benötigt ebenfalls rund 50 Stunden Einspielzeit als absolute Untergrenze, und zwar mit dem Proburn Einbrenngerät, ohne entsprechend ein Vielfaches, ich würde auch von mindestens 200 Stunden ausgehen. Inwieweit der Solaris, vor allem die Röhren, noch extra Einspielzeit benötigt, kann ich nicht mit abschliessender Gewissheit beurteilen. Startet alles gleichzeitig, würde ich sagen, nach 300 Stunden ist die Sache gegessen. Ich bin da qualvoll aber aufrecht durchgegangen und weiss, wovon ich spreche. Der bescheidene Anfang hat mit dem Endergebnis jedenfalls wenig gemeinsam.


    Ich verzichte auf eine detaillierte Erklärung der Betriebsarten des Solaris für die unterschiedlichsten Kopfhörertypen, diese sollte jeder im Blindflug beherrschen, bevor er das Gerät in Betrieb nimmt. Die Anleitung dazu ist zwar sonnenklar, aber nicht völlig simpel, man muss sich Zeit für das eigene Verständnis nehmen. So kann man erkennen, welche Optionen man ggf. hat, und was auf keinen Fall geht. Mit dieser Einleitung möchte ich dann auch endlich meine Klangbeschreibungen starten.


    Die prägende Aussage nach dem zigmaligen Durchhören mir bekannter und neuer Tonträger ist, dass diese Kombination aus Susvara und Solaris genau das abbildet, was auf der Aufnahme ist, und zwar wie unter einem Mikroskop, aber es wird nie etwas überbetont. Das betrifft sowohl Tonalität als auch Dynamik, das will ich eingangs explizit erwähnt wissen. Die Kombination bleibt trotz aller Analytik ausnahmslos immer auf der angenehmen Seite, es ist im besten Sinne der viel zitierte musikalische Fluss den man hier erleben darf. Mikrodetails und Klangfarben werden praktisch im Vorbeiziehen präsentiert, knallharte und blitzartige Akzente unterstreichen diesen Charakter. Wie stabil selbst winzigste Details im Raum stehen bleiben, während gleichzeitig ein Paukengrollen mit ungeheurer Dynamik vorbeizieht, ist schon einmalig und habe ich so noch nie über ein Kopfhörersystem vernehmen können. Stimmen sind einfach wunderbar, und das gilt hier sowohl für weibliche wie auch männliche Vokalisten, denn viele Systeme präferieren meist das eine über das andere. Jeder Schallwandler, bzw. jede Art von System hat nach meiner Erfahrung auch Vorlieben für bestimmte Instrumentengruppen, die es besonders natürlich darstellen kann. Bei Foliensystemen sind es naturgemäss alle Saiteninstrumente, inklusive Piano, der Susvara unterstreicht das. Gleichzeitig möchte ich aber Dynamik und Klangfarben jedweder Art von Trommeln erwähnen, die der Susvara mit Unterstützung durch den Solaris wirklich lebensecht rüberbringt. Die Qualität von Cymbals, für die ich ein besonderes Faible habe, kann ein Sennheiser HE1 aus der Erinnerung noch ein klein wenig besser, das ist auch der absolut einzige Punkt, wo ich persönlich eine gewisse Steigerungsmöglichkeit erkenne, da mich ansonsten diese Kombination aus Susvara und Solaris vollumfänglich befriedigt. Wie mit einem präzisen Werkzeug wird auch die Räumlichkeit abgebildet. Stimmen stehen genau dort im Raum, wo sie der Tontechniker hinstellt, fest oder sich bewegend, unmittelbar am Mikrofon scheinbar vor einem plaziert, oder weit im Abseits. Die effektive Raumgrösse wird durch Hallanteile klar erfahrbar, und wenn es die Aufnahme hergibt, endet der Ton irgendwo am fiktiven Horizont. Der überragende Komfort trägt hierzu massgeblich bei. Die Tiefenstaffelung ist bei sehr komplexen und zugleich üppigen Aufnahmen jedoch nicht ganz so präzise wie die Präsentation in der Breite und kann zudem naturgemäss durch nicht ganz perfekte Aufnahmen etwas leiden. Hier möchte ich noch einmal betonen, dass keine Räumlichkeit dazugedichtet wird, der Raum kommt von der Aufnahme und wird genau so abgebildet.


    Als Zwischenbilanz darf ich festhalten, dass das Musikmaterial keine Rolle spielt, über Solaris und Susvara geht einfach alles, und es geht alles auf höchstem Niveau. Egal, ob eine Klarinette mit Sinfonieorchester live im historischen Saal aufspielt, wo man jedes Instrumentenklappern und Hüsteln hört, egal, ob ein Schlagzeugsolo von links nach rechts auf das Trommelfell schmettert, ob ein Synthiebass oder ein Orgelton an der Hörgrenze arbeitet, es klingt immer natürlich, es klingt immer perfekt in Dynamik und Tonalität. Diese Universalität muss erst eine andere Kombination besser machen, denn das wird meiner Meinung unglaublich schwierig. Man vergisst völlig, dass hier ein Folienlautsprecher arbeitet oder ein Röhrenverstärker, man hört einfach ganz wunderbar Musik. Hier aber abschliessend noch meine einzige Einschränkung. Bei voller Belastung des Solaris Verstärkers durch in der Regel absurd hohe Lautstärken, kommt es mit dem Susvara zu Härten im Klangbild oder gar zu Röhrenclipping im OTL Betrieb. Letzteres kann auch durch extreme Dynamikspitzen bei bereits noch verträglichen Lautstärken entstehen, dies ist sicher dem enormen Leistungsbedarf des Susvara geschuldet, der einzig nötige Kompromiss, den ich bislang entdecken konnte, und den man eingehen muss oder auch nicht (siehe nachfolgend).


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    BETRIEB:


    Solaris am dynamischen Ausgang im Betrieb mit Übertrager (Stax Betrieb). Ohne Gain entspricht die erzielbare Lautstärke mit dem Susvara recht exakt jenem im OTL Betrieb, hat also keinen praktischen Vorteil. Der Zugewinn an Lautstärke in Kombination mit entsprechendem Gain (+) ist dann allerdings deutlich, aus meiner Sicht aber nie nötig, ausser man will sein Gehör bewusst schädigen. Mit Übertrager nimmt der Frequenzumfang geringfügig, aber nachvollziehbar ab, die Rauminformationen sind reduziert, ebenso schrumpft der Raum um ein gefühltes Viertel. Der Bass kommt trockener, was aber eher der reduzierten Bandbreite geschuldet ist. Nichtsdestotrotz könnte dies bei knalligen Popaufnahmen subjektiv ein Vorteil sein, da die Kombination aus Solaris und Susvara doch eindeutig auf der warmen, angenehmen Seite des tonalen Spektrums von Neutral präsentiert, ohne allerdings jemals über Gebühr aufzudicken. Alleine durch die Wahl einer anderen Kabelverbindung könnte man hier notfalls schon gegensteuern. Ebenfalls positiv war das Fehlen von Verzerrungen im Betrieb mit Übertrager, die mir im Vergleich bei hoher Lautstärke und sehr dynamischen Passagen im OTL Betrieb einige Male negativ aufgefallen sind (Röhrenclipping). Der Empfehlung vom deutschen Importeur, Hr. Sieveking entsprechend, den Susvara generell im Übertragermodus mit Gain am Solaris zu betreiben, weil dies einen klanglichen Vorteil bedeutet, kann ich mich aber keinesfalls anschliessen, hier würden wir den aus meiner Sicht besseren Klang im OTL Betrieb ohne besondere Not verschenken.


    Leider hat sich mir bislang keine Möglichkeit eines fairen Vergleichs eröffnet, den Susvara an einem ähnlich oder noch potenteren Verstärker zu hören. Nicht nur, dass man zu diesem Preis kein anderes Gerät bekommen kann, das ähnliche Möglichkeiten bietet, war mir bislang auch der naheliegendste, also der absolute Vergleich mit dem drei Mal so teuren Hifiman EF1000 (Röhrenhybrid) verwehrt, der im Paket mit dem Susvara angeboten wird. Vorläufig abschliessend möchte ich aber dennoch Folgendes festhalten. Wie bei allen universellen Geräten ist man meist gezwungen einen Kompromiss einzugehen. Vorbehaltlich eines Beweises sehe ich diesen Kompromiss hier nicht, für mich ist der Audiovalve Solaris klanglich absolut betrachtet ein in jeder Hinsicht völlig überzeugender Verstärker, der mit dem Hifiman Susvara unter üblichen Bedingungen nicht nur problemlos zurechtkommt, sondern vielmehr eine bezaubernde Symbiose eingeht. Dass der Solaris aufgrund seiner Universalität bezüglich Anschlussvielfalt und Funktionsumfang eine unschlagbare Preiswürdigkeit offeriert, ist zudem auch von der Fachwelt unwidersprochen.


    Das Cardas Clear als optionales Kopfhörerkabel, nach Wunsch ab Werk mit entsprechender Lieferzeit konfektionierbar, trägt zu einer problemlosen Verbindung bei, auf diesen Punkt werde ich nachfolgend näher eingehen.



    Anmerkung zum Titelbild:


    Alle drei Kopfhörer zeitgleich zu hören ist möglich, erscheint aber nicht sinnvoll bzw. ist nicht ratsam. Die Belastung für den Verstärker ist dann erhöht, zudem sind die Lautstärkeunterschiede erheblich. Mode IMP: Die Lautstärke am wenig empfindlichen Hörer ist gering, das Rauschen am empfindlicheren erhöht. Mode STAX: Wie oben, aber im erhöhten Ausmass. Mode OTL: Stax Buchse ist stumm geschaltet, für empfindliche Hörer wegen starken Grundrauschens ungeeignet.



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    Exkurs 1. Stax SR-L700 am Audiovalve Solaris. Wechselt man mit dem Stax SR-L700 vom eigenen Stax SRM-006ts, dem vom Hersteller empfohlenen Verstärker im günstigen Paketpreis, zum Solaris, fallen einige klangliche Unterschiede doch deutlich auf. Am Stax Verstärker gibt es mehr Bassvolumen und auch mehr Hochtonenergie, dagegen liefert der Solaris den besseren Raumeindruck und die seidigere Stimmwiedergabe, ich möchte den Solaris als kultivierter bezeichnen. Ich darf dies aber als subjektiven Geschmack eingeordnet wissen und hier nicht besser oder schlechter kategorisieren, zudem bei mir auch die Verbindungen zu den Quellgeräten nicht ganz identisch sind. Besitzt man den einen oder anderen Verstärker mit dem Stax Hörer, muss man sich jedenfalls nicht mit Sehnsucht nach dem jeweils anderen Gerät verzehren. Fakt ist, dass der Solaris mit dem SR-L700 bezüglich Leistung nicht die geringsten Probleme hat, bei den beiden grösseren, diesbezüglich sehr anspruchsvollen Stax Modellen sieht die Bilanz ja nicht immer so eindeutig aus, wenn man Berichte liest. Wechselt man vom Stax Hörer dann wieder auf den Susvara, ist der Unterschied noch viel offensichtlicher, man bekommt deutlich mehr Volumen und eine seidige Stimmwiedergabe, die vermutlich konkurrenzlos ist. Der Stax bringt gegenüber unserem Susvara jedenfalls etwas mehr Hochtonenergie ins Klangbild, die aber deutlich körniger daherkommt, und in Summe kein signifikantes Mehr an Informationen liefert. Im wichtigen Mitteltonbereich sehe ich weitestgehend ein Patt, und im Tiefbass ist der Stax leider hoffnungslos unterlegen.


    Exkurs 2. Cardas Clear Kopfhörerkabel. Beim Preis dieses Sets macht es schon Sinn, sich noch einmal Gedanken darüber zu machen, ob man für weniger als ein Zehntel des Preises noch das Kabel tauschen möchte, wenn man schon die Möglichkeit hat. Da es gerade beim Kabelthema immer wieder zu für mich sehr ärgerlichen Streitigkeiten bezüglich Sinnhaftigkeit und Hörvermögen kommt, darf ich zuerst den praktischen Teil hervorstreichen. Hinsichtlich Mikrofonie und Zuverlässigkeit ist das Cardas Clear dem Serienkabel so eindeutig überlegen, dass alleine schon dieser Umstand den Umstieg rechtfertigt. Meine Serienkabel (XLR wie Klinke) reagieren empfindlich auf Bewegungen und quittieren das gerne mit einem vorübergehenden Ausfall. Dem Cardas Clear sind alle mechanischen Probleme soweit fremd, es ist materialtechnisch auch deutlich besser verarbeitet. Abgesehen von einer sehr langen Einspielzeit ist das Cardas Clear meiner Meinung dem Serienkabel klanglich in allen Belangen deutlich überlegen. In dieser Kette offenbart sich mir damit ein hörbarer Frequenzgang von 20 Hz bis 15 kHz (Sinustöne via CD), dadurch ist meine persönliche Hörgrenze abgesteckt. Andere Kabel habe ich mangels Verfügbarkeit und auch im Hinblick auf den guten Wiederverkaufswert des Cardas nicht probiert. Hier soll jeder selber sehen, wie er glücklich wird.


    Exkurs 3. Andere Kopfhörer. Meine beiden dynamischen Kopfhörer aus der Liste unten sind dem Susvara zwar nicht in jeweiligen Einzeldisziplinen, aber in ihrer Gesamtheit so eindeutig unterlegen, dass ich hier auf einen detaillierten Vergleich verzichte. Auf diversen Messen und Veranstaltungen hatte ich dankenswerterweise auch Gelegenheit, die meisten konkurrierenden Spitzenmodelle zu hören, es sind ja bestenfalls eine Handvoll. Ohne hier auch nur annähernd einen absoluten Anspruch auf ein endgültiges Urteil abgeben zu wollen, haben sich doch bei diesen Hörproben so eindeutige Charaktere gezeigt, dass diese Modelle bei mir ausgeschieden sind. Gewicht oder Tragekomfort lassen einen Abyss Phi oder die meisten Audeze Hörer ausscheiden, wobei bei letzterem Hersteller ein LCD-4 durchaus in die engere Wahl gekommen ist. Ein Focal Utopia bildet mir deutlich zu kompakt ab und erschlägt mich mit Details. Ein Stax SR-009 ist mir primär im Hochton zu anspringend, ein Stax SR-007 wiederum zu dunkel, den brandaktuellen SR-009s möchte ich mir allerdings noch ein zweites Mal in Ruhe genehmigen dürfen. Ich denke jedoch nicht, dass irgendein Hörer dieser Klasse am Solaris meiner Präferenz für den Susvara auch nur ansatzweise gefährlich werden könnte. Ein Hifiman Shangri-La, der am Vorführtag leider durch Ausfall glänzte, und ein Sennheiser HE-1, den ich liebend gerne auch besitzen würde, sind gemeinsam eine eigene Preisklasse für sich und für mich in diesem Leben definitiv ausser Reichweite. HE1 und Susvara konnte ich im direkten Vergleich hören, allerdings mit unterschiedlichem Equipment, sodass dieser Vergleich kein abschliessendes Urteil gestattet.


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    FAZIT:


    Irgendwann, nach Ende der Einspielphase, im Laufe des Abhörens all dieser bestens bekannten Tonträger, stellt sich eine Erkenntnis ein. Wir beobachten und sezieren hier nicht das Vermögen von Solaris und Susvara, wie gut die Reproduktion ist, vielmehr zerlegt diese Kombination die vorgelegten Aufnahmen in ihre Bestandteile, hält sie uns vor und baut sie wieder zusammen. Nicht Solaris und Susvara sind die bestimmende Grösse, was wir hören dürfen, sondern der Tonträger mit seiner Aufnahmetechnik ist es. Dass dieses Vermögen mit einer unvergleichlichen Lässigkeit, Neutralität und Unaufdringlichkeit passiert, ist der absolute Glanzpunkt, und es hebt diese Kombination nach meiner Meinung in den Olymp der aktuellen Kopfhörertechnik. Das nackte Fazit aus diesen Hörerlebnissen ist für mich jedenfalls, dass der Hifiman Susvara mein ganz klarer Favorit und Herzenswunsch ist. In Kombination mit dem Audiovalve Solaris zu allem Glück gerade noch im leistbaren Spektrum, man muss einfach Prioritäten setzen (Kreuzfahrt gestrichen) und Gelegenheiten nutzen (Messerabatt, vielen Dank)!


    EPILOG:


    Punkt Drei. Um an den Prolog anzuknüpfen. Brauche ich nun überhaupt diese Universalität? Benötige ich nun noch drei Kopfhörer unterschiedlichster Prinzipien? Nein. Es ist purer Luxus. Aber ein Luxus, der sich jetzt quasi kostenlos ergibt und mir zudem Gewissheit verschafft hat. Denn ich hätte passend zum Hifiman Susvara Kopfhörer keinen besseren Verstärker zu einem günstigeren Preis bekommen können, um dorthin gelangen zu können, wo ich hin wollte. Und es steht mir nun frei, Teile meines bestehenden Equipments zu verkaufen, die ich theoretisch nicht mehr benötige. So relativiert sich auch diese Investition für mich persönlich. Übrigens würde ich eines Tages noch gerne den neuen Kopfhörer aus meiner Heimat kennenlernen, mit den Genen von AKG, den Mysphere 3. Der passt auch zum Solaris. P(a)ssst.


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    HÖRBEISPIELE:


    Über drei Jahrzehnte habe ich diese Titel fallweise hunderte Male in den unterschiedlichsten Ketten gehört, und darüber hinaus die meisten gelisteten Künstler zumindest ein oder gar mehrere Male live erlebt. Mein erster ganz persönlicher, auch für mich etwas überraschender Tip für die Kette aus Solaris und Susvara ist definitiv die rasiermesserscharfe Aufnahme von Lucie Bílá, die noch nie so lebensecht zwischen tschechischen Konsonantenfolgen gehüstelt hat wie hier, bevor sie in die obersten Oktaven entschwindet. Ein paar Jahre später gab es dann die Aufnahme von Bryan Ferry, As Time Goes By, deren teils echte und teils künstliche Raumdarstellung nur von den allerbesten Komponenten vollständig enttarnt werden kann.


    Kenny Barron, Scratch, Enja, 1985 Heute ein Meilenstein, ein schwer wiederholbares Meisterstück, dazu ein brillanter Daniel Humair am Schlagzeug, stechend prägnanter Paiste Cymbalrohling inklusive


    Carmel, Everybody’s Got A Little Soul, Universal 1987 Eine frühe Referenzaufnahme in jeder Hinsicht, wie alternativer, anspruchsvoller Pop klingen kann


    Garry Dial & Dick Oatts, DMP 1988 Hier wird vom ehemaligen Referenzlabel DMP kalt und warm serviert, dass es einem die Haare aufstellt


    Diane Shuur & The Count Basie Orchestra, GRP 1992 Für mich nach wie vor eine der besten Big Band Produktionen der Geschichte, perfekte GRP Qualität


    Ricky Lee Jones, Pop Pop, Geffen 1993 Garantiert kommt die bezauberndste, nasale Verfärbung dieser Welt nicht von der Technik


    Kate Bush, The Red Shoes, EMI 1993 Kate goes digital und setzt den Schneidstichel direct am Trommelfell an, erst 2011 kam für Fans dann mit dem Director’s Cut die Erlösung durch ein verträgliches Remaster


    Sharon Kam meets Krzysztof Penderecki, Teldec 1996-1999 Die Uraufführung einer modernen Komposition für Klarinette und Orchester, live und besonders natürlich aufgenommen aus dem Rudolfinum Prag


    Lucie Bílá, Monitor EMI, 1994 Doppelt entspiegelte, glasklare Produktion, aus dem ehemals kommunistischen Tschechien, die westlichen Firmen zeigt, wie Aufnahmetechnik in Referenzqualität aussieht


    Bryan Ferry, As Time Goes By, Virgin 1999 Der Altmeister von Lässigkeit und Eleganz setzte einen Wendepunkt hin zur Melancholie über das Vergangene, edel und technisch superb


    Ilona Csáková, Tyrkys, Monitor EMI, 2000 Edler Disco Pop mit mächtigen Basslinien an der Hörgrenze, Spass und Anspruch gleichermassen, ein weiteres Vorzeigemedium aus der Tschechischen Republik


    Anna Maria Jopek, Barefoot, Universal, 2000 Engelsgleich transportiert die schöne Polin ihre genialen Kompositionen auf einer Klangwolke daher, selbst Pat Metheny war sich nicht zu schade, mit ihr zu produzieren


    Hajime, Extraplatte, 2001 Pianoquintett mit Hajime Yoshizawa, produziert von Peter Erskine, der auch in Hochform am Schlagzeug sitzt, grandios ergänzt durch Marc Johnson, John Abercrombie und Bob Mintzer


    Terri Lyne Carrington, Jazz Is A Spirit, ACT 2002 Ein neuer, weiblicher Star am Schlagzeughimmel war aufgetaucht, heute eine feste Grösse im internationalen Business, unheimliche Technik



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    Jaco Pastorius Big Band, Word Of Mouth Revisited, Heads Up 2003 Man kann glauben, Jaco sei wiederauferstanden; ein Denkmal, kein Original liefert diese Klangqualität


    Cristina Branco, Ulisses, SACD, Decca 2005 Die bescheidene Schönheit im Schatten des traditionellen Fado


    Lynne Arriale, Live At Burghausen, SACD, In & Out 2006 Duchweg anspruchsvolles Material der charmanten Amerikanerin, hier als hervorragende Veröffentlichung mit superbem Livecharakter


    Snow Owl Quartet, Quinton 2006 Das letzte, wirklich grossartige Jazzalbum von Quinton, schade um dieses audophile, österreichische Label, das heute nur mehr eine andere Nische bedient


    Vienna Art Orchestra, Trilogy 30th Anniversary, Universal 2007 Alles Wunderbare hat einmal ein Ende, hier ist es opulent und fulminant, nichts weniger wäre einem Matthias Rüegg, seinen Musikern und Sponsoren angemessen


    Melody Gardot, My One And Only Thrill, Decca 2009 Das Universaltalent, gefälligere Arrangements toller Kompositionen auf der CD stehen meist einer sehr jazzigen, anspruchsvollen Livedarbietung gegenüber


    Erika Stucky, Call Me Helium, Double Moon Records 2014 Eigentlich Doran/Stucky/Studer/Tacuma gibt sich die Frontfrau auch im reifen Alter wieder dermassen unangepasst, dass ihr die Ehre gehört


    Swiss Jazz Orchestra, Pools, Mons Records, 2016 Mike Mainieri und Peter Erskine mit der Schweizer Big Band live am Jazzfestival Bern im Marian’s, dem vielleicht intimsten Jazzclub der Welt


    Katia Buniatishvili, Kaleidoscope, Sony 2016 Ein Album mit Augenmerk auf die extreme Dynamik am Flügel, wie man es auch klangtechnisch nicht alle Tage findet, treibt diese Kopfhörerkette an ihre Grenzen


    Carminho Canta Tom Jobim, Warner 2017 Eine von vielen, grandiosen Stimmtalenten Portugals mit anspruchsvollem Material


    Upper Austrian Jazz Orchestra, In The Spirit Of Hans Koller, ATS 2018 Eines der besten Beispiele, wie man mit unermüdlichem Engagement die Tradition der anspruchsvollen Big Band hochhalten kann und muss


    Diverse, ECM Über Manfred Eicher muss man als Jazzliebhaber keine weiteren Worte verlieren


    Diverse, ACT Siggi Loch hat es geschafft, ein weiteres, anspruchsvolles Label auf dem Weltmarkt zu positionieren


    Diverse, Reference Recordings Insbesondere die Klassikaufnahmen sind scheinbar nicht von dieser Welt und mit dieser Abhörkette ein absoluter Traum


    Diverse, Stockfisch Liebhaber von Blues oder Klassik, insbesondere Orgelwerken in phantastischer Klangqualität, kommen um dieses Label nicht herum


    Diverse, SACD Aus meinem Fundus einiger hundert SACDs findet sich neben überflüssigen Wiederveröffentlichungen auch so manche, echte Perle


    U.v.a. Aus meiner Sammlung von einigen tausend Tonträgern, mehrheitlich im Jazz angesiedelt, habe ich nicht wenige noch nie so sehr genossen!



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    EQUIPMENT:


    Sämtliche Höreindrücke beziehen sich auf das Abhören mit meinem Lindemann D680 SACD Player als Quelle, um Störgeräusche auf ein Minimum zu reduzieren. Er dient mir seit vielen Jahren als zuverlässiger, neutraler Zuspieler, der die Grenzen der übrigen Komponenten durch seine Dynamik, Natürlichkeit und seinen Frequenzumfang bis in den tiefsten Basskeller fordert. Ich darf allerdings festhalten, dass auch über meine analoge Kette ähnlich positive Ergebnisse erzielt werden, wobei wie schon zuvor, etwas ganz besonders fasziniert: die Stimmwiedergabe.


    Kopfhörerverstärker: Audiovalve Solaris, Stax SRM-006ts, Fostex HP-A8C, CEC HD53R, Cowon Plenu D (mobil)


    Kopfhörer: Hifiman Susvara, Stax SR-L700, Fostex TH-900, Audio Technica ATH W5000, Fostex TE-07 (InEar), Zapletal FABS Earphones (Dual IEM)


    Kopfhörerkabel: Cardas Clear, Stax SRE-925


    SACD-Player: Lindemann D680


    Plattenspieler: Clearaudio Performance DC


    Phonopre: Lehmann Decade


    Vorverstärker: Audio Research LS26


    Endstufe: Gamut C100


    Lautsprecher: Sonics Alegria


    NF-Kabel: JPS Labs Superconductor 3


    LS-Kabel: Chord Epic Super Twin


    Netzfilter, Leisten, Kabel und Stecker: TMR, Omtec, Audioplan, Furutech


    Rack: Schroers & Schroers Biga Buche, SSC Bases


    Zubehör: Acoustic Revive RD-3 CD Demagnetizer, Bluehorizon ProBurn Cable Burn Accelerator, Clearaudio Smart Matrix Plattenwaschmaschine



  • Kompliment, das ist ein toller und schnörkelloser Bericht, der sich absolut mit meinen Erfahrungen deckt!

    Ich habe ebenfalls längere Zeit das CARDAS Clear (als unbestritten gutes Kabel) verwendet, bin dann aber zum NORDOST Heimdall 2 Headphone gewechselt, da dieses eine höhere Auflösung und Impulsivität bietet, und gut mit der (eher warmen) Abstimmung des Solaris und Susvara harmoniert.

    Als Anregung für das Design des Solaris würde ich gerne bei Herrn Becker deponieren, dass (zumindest) der Lautstärke-Drehknopf eine kontrastreiche Markierung aufweisen sollte, die - auch bei schlechter bzw. gedimmter Beleuchtung - den aktuell eingestellten Lautstärkepegel leichter erkennen lässt. Ich benütze für diesen Zweck derzeit schwarze Aufkleber.

    Mein Fazit: AUDIOVALVE Solaris und HIFIMAN Susvara sind eine sehr empfehlenswerte Kombination!